Ohne Fleiß kein Preis

170.000 Euro – der prognostizierte vom Verein
zu tragende Eigenanteil ist kein Pappenstiel. Doch nicht alles davon muss finanziell gestemmt werden. Denn es besteht auch die Möglichkeit, zum Bauprojekt gehörende Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen und so die finanzielle Belastung zu reduzieren.

Auf das Kunstrasenprojekt bezogen, sind Abbruch- und vor- sowie nachbereitende Erdarbeiten prädestiniert für den Einsatz von Lindenauer „(Wo)Manpower“. Für das Kunstrasenprojekt werden 13.000 € des Eigenanteils durch Arbeitskraft unserer Mitglieder gestemmt.
Termine für Arbeitseinsätze findet ihr hier.

Beton über Beton

Auch das Ende der ersten Winterferienwoche wurde ausgiebig zum Erbringen von Eigenleistungen für unser Kunstrasenprojekt genutzt. Mit Hilfe eines geliehenen Baggers haben ein gutes Dutzend Mitglieder seit Mittwoch in über 60 Arbeitsstunden Zaunpfeiler samt Fundamenten, am Spielfeldrand stehende Mauern sowie die Reste einer alten Kegelbahn entfernt. Besonders letztere hat sich als ungeahnte Herausforderung erwiesen: Fundamente, die eher in einem Bunker als auf einer Sportanlage zu vermuten wären, haben Baggerfahrer Mathias alles abverlangt. Letztlich aber hat sich auch dieses Hindernis dem Vereinsziel gefügt.

Getreu dem Motto „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel“ folgen dieses Wochenende gleich wieder die nächsten Arbeitseinsätze: Das zerkleinerte Geröll wird am Samstag noch in Container verfrachtet, Restmauern abgebrochen und die Randflächen erstmal wieder weitgehend eingeebnet. Auch hier ist natürlich auch DEINE helfende Hand gern gesehen!

Nächster Arbeitseinsatz ist erledigt

Am 16. Februar lud kräftiger Sonnenschein etliche Mitglieder aus der Abteilung Fußball zum Arbeitseinsatz auf dem Charlottenhof. Auch Vorbereitungsarbeiten für den Kunstrasenbau standen auf dem Programm. Dabei haben neun Sportfreunde in insgesamt 32 Arbeitsstunden Bänke, Zaunfelder und ein Ballfangnetz an Feld 2 demontiert und eingelagert. Wir sagen Danke! Der nächste Einsatz kommt. Wir zählen auf Euch…

Submission hat stattgefunden

Am Freitag, den 08.02.2019 hat die Submission für den Kunstrasen-Bau stattgefunden. In 4 Lose wurde das Vorhaben aufgeteilt, welche öffentlich ausgeschrieben wurden. Potenzielle Bieter konnten sich bis Freitag 15.00 Uhr schriftlich bewerben.

von links: Marko Schurig, Ralf Wittke, Mathias Janke, Ronny Ludwig

Geleitet wurde die Veran-staltung von Marko Schurig (Sportstättenkonzepte Richter).

Anwesend waren einige Vertreter der Bieter und für unseren Verein Ralf Wittke, Mathias Janke und Ronny Ludwig.

Losweise und nach Eingang der Angebote wurden die verschlossenen Umschläge geöffnet und die Angebote ins Protokoll aufgenommen. Neben den geforderten Hauptangeboten gab es laut Ausschreibung auch zulässige Nebenangebote.

Die eingegangenen Angebote werden nun durch das Planungsbüro Richter und den Verein geprüft und anschließend werden die Lose vergeben, sprich die Aufträge erteilt.

Erste Baumaßnahmen: Linde gefällt

Die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen haben begonnen. Die Linde an der Stirnseite von Feld 2 in Richtung Erich-Köhn-Straße wurde durch die Fachfirma Forstbetrieb Kahmann gefällt.

Google-Luftbild mit eingezeichnetem Standort der gefällten Linde

Die Linde musste für den geplanten Kunstrasenbau weichen, da das geplante Spielfeld größer als die aktuelle Naturrasenfläche wird. Die Linde befand sich aber auch nicht im besten Gesundheitszustand. Der Verein wird als Ausgleich Ersatzpflanzungen auf dem Charlottenhof vornehmen.

Der Bau ist genehmigt!

geplanter Kunstrasenplatz beim SV Lindenau1848
geplanter Kunstrasenplatz beim SV Lindenau1848

Das Bauamt der Stadt Leipzig hat die Baugenehmigung für das Kunstrasengroßfeld mit Flutlichtanlage erteilt. Das heißt, dass der Verein alle baulichen Auflagen in seiner Planung nunmehr erfüllt hat und das Vorhaben dementsprechend durch die Behörde geprüft und baurechtlich genehmigt wurde.
Die Realisierung hängt nun am sogenannten Förderbescheid, welcher die Finanzierung durch Stadt (50 %), Land (30 %) und Verein (20 %) regelt und die finanzielle Beteiligung durch Stadt und Land festlegt. Dieser Bescheid steht noch aus und entscheidet letztlich über die Realisierung des Vorhabens.
Unterm Strich haben wir baurechtlich durch die Behörden „grünes Licht“ erhalten und warten jetzt auf selbiges im Bereich der Finanzierung und hoffen auf ein zeitnahes Signal.

Der Vorstand